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Logistische Landschaften – Unser Lebensraum und die Natur wird immer mehr vom Menschen geprägt und geformt. Kaum mehr findet man Orte, die noch nicht vom Einfluss der Zivilisation ihre, wie auch immer gearteten Spuren tragen. Neubau-, oder Infrastrukturprojekte unterliegen immer häufiger formalen, effizienz-, und profitorientieren Kriterien und zeigen selten ästhetischen Gestaltungswillen. Viele Bereiche unserer Umwelt werden zu Monokulturen mit spezialisierten Funktionen ausgebaut. Logistische Strukturen, wie Umschlagzentren oder Flughäfen, kennzeichnen unsere Umwelt und stehen beispielhaft für das funktional strukturierte, auf Massenkonsum ausgerichtete Wirtschaftssystem. In meiner photographischen Abschlussarbeit zeige ich Orte, die beispielhaft sind für die postindustrielle Dienstleistungsgesellschaft, in der wir heute leben. Der Blick wird gelenkt auf eine Welt, die das Funktionieren unsers Alltags so wie wir ihn heute kennen, erst ermöglicht. Diese Welt, in der der einzelne Mensch scheinbar keine Rolle mehr zu spielen scheint, soll hinterfragt werden. Die Bilder werden durch digitale Nachbearbeitung speziell verändert. Die Manipulation soll für den Betrachter allerdings nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein. Alles was zu sehen ist, ist der existenten Umwelt entnommen und könnte auch so wie es gezeigt wird Realität sein. Das Mittel der digitalen Nachbearbeitung des Bildes ist Teil der Konzeptidee und dient bewusst zur Überspitzung, um einen kritischen Blick auf die uns umgebende Umwelt zu werfen und unser Bewusstsein für eine reflektierte Umgehensweise mit dieser zu schärfen. Abschlußarbeit an der Ostkreuzschule für Fotografie Klasse Prof. Ute Mahler – Logistische Landschaften 10/2014